Anna verließ das Zimmer ihres sterbenden Mannes mit dem Gefühl, dass etwas in ihr zerbrochen war. Sie blickte nicht zurück. Sie konnte den Anblick seines reglosen Körpers, der an Maschinen angeschlossen war, die atmeten, dachten, für ihn lebten, nicht ertragen. Der Krankenhausflur verschwamm vor ihren Augen, und sie bemerkte gar nicht, wie ihr die Tränen über die Wangen liefen.
Noch vor sechs Monaten war Mark ein starker, selbstbewusster Mann gewesen. Er lachte laut, schmiedete Zukunftspläne, sprach von Reisen, von einem Haus, vom
[...]








