Der Regen ließ an diesem Abend nicht nach. Die schweren Tropfen prasselten unaufhörlich auf die Fensterbank, so beharrlich wie das Ticken einer Uhr vor einer unausweichlichen Entscheidung. Als ich die Tür öffnete und Emma im Flur stehen sah, war mir sofort klar, dass dies nicht nur ein weiterer Ehestreit war. Hier war eine Grenze überschritten worden.
Meine Zwillingsschwester weinte nie vor Fremden. Sie war stolz, stur und überzeugt, alles allein bewältigen zu können. Doch nun stand sie vor mir,
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