Die Frau lag im Krankenhausbett, ihre Augen tränten, und die Erinnerungen an den Unfall, der ihr die Fähigkeit zu gehen geraubt hatte, quälten sie. Jede Bewegung war schmerzhaft, jeder Atemzug eine Erinnerung daran, wie zerbrechlich und verletzlich ihr Körper nun war. Zwei Tage waren vergangen, und sie fühlte sich verlassen, weil ihr Mann immer noch nicht da war. Angst und Enttäuschung vermischten sich in ihren Gedanken. Sie fragte sich, ob er sie wirklich liebte oder ob seine Gefühle mit jedem unausgesprochenen Wort verblasst waren.
Als sie endlich ein Rascheln im Flur vernahm, stockte ihr der Atem. Sie hoffte, er sei es – ihr einziger Halt. Doch in
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