Im Morgengrauen herrschte in den Bergen eine Stille, wie man sie nur dort hört, wo die Natur noch nicht gänzlich von der Angst verdrängt wurde. Nebel kroch durch die Bäume, und die Kälte drang bis in die Knochen. Marek Král stand am Waldrand, die Hände in den Taschen seiner alten Jacke vergraben, und beobachtete, wie das Licht langsam über die Bergkämme brach. Er war hierhergekommen, um allein zu sein. Um dem Lärm der Stadt, den Menschen, seinen eigenen Gedanken zu entfliehen.
Er ahnte nicht, dass dieser Tag sein Leben verändern würde. Zuerst hörte er ein Geräusch. Es war nicht laut, eher gedämpft, unregelmäßig. Etwas
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