Mitten in Chicago, zwischen den Luxusgeschäften und stählernen Wolkenkratzern, hatte Elena Voss ihren eigenen sicheren Hafen. Das kleine Café an der Ecke der Michigan Avenue war einer der wenigen Orte, an denen sie zur Ruhe kam. Sie war eine Autodidaktin und Milliardärin, eine Frau, die ein Technologieimperium aus dem Nichts aufgebaut hatte. Investoren verehrten sie, die Medien feierten sie als Symbol modernen Erfolgs.
Doch keine Übernahme, kein Vertrag konnte sie auf die größte Herausforderung ihres Lebens vorbereiten. Ihre sechsjährige Tochter Lily war blind geboren. Elena liebte
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