Die Beerdigung meines Mannes war still, bedrückend und endlos. Er starb bei einem Routineeinsatz, wie er ihn schon dutzende Male zuvor bewältigt hatte. Doch diesmal kam er nicht zurück. Er war fast sein ganzes Erwachsenenleben lang Feuerwehrmann gewesen, und an diesem Tag schien es, als wolle ihm die ganze Stadt die letzte Ehre erweisen. Kollegen in Uniform standen in Reihen, ihre Gesichter versteinert. Freunde, Nachbarn, entfernte Verwandte schüttelten mir die Hand und wiederholten immer wieder die gleichen Worte, dass die Zeit alle Wunden heilt.
Er heilte nichts. Ich ging hinter dem Sarg her, und die Welt um mich herum verschwamm. Blumen, Schritte, Stimmen – alles verschmolz zu
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