Der prunkvolle Salon im Zentrum von Bristol funkelte so perfekt, dass es fast unwirklich wirkte. Kristalllüster tauchten Seidenvorhänge in sanftes Licht, Gemälde an den Wänden stammten aus privaten Galerien, und der Duft teurer Parfums und Champagner lag in der Luft. Mehr als fünfhundert Gäste – die Elite der europäischen Industrie, Bankiers, Politiker und Erben alter Familien – saßen auf ihren Plätzen und warteten auf den Moment, in dem ich Teil ihrer Welt werden würde.
Ich sollte Isabeau de Montaigne heiraten. Eine Frau, die in einer Welt so immensen Reichtums aufgewachsen war, dass Geld für sie keine Rolle
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